Herford, den 19.9.20

Ich habe auf Empfehlung eines Freundes Ihren neuen Roman „Die Weißwäscher“ gekauft und gelesen. Nach den ersten Seiten wurde ich in das dramatische Ereignis gezogen, und zum Schluss stand ich vor der Frage: Hat so etwas wirklich geschehen? Sind das tatsächlich die Leute gewesen, die ich heute an jeder Ecke sehen könnte?
Ich zolle den Menschen Respekt, die damals den Mut hatten, gegen die damalige NS-Doktrin Menschen, die in Not waren, zu helfen.

Vielen Dank und liebe Grüße

Doris Hartmann

 

Liebe Freunde!
Es gibt einen neuen Roman von Bernd Kessens:

„Die Weißwäscher“

Der sympathische George Silbermann aus San Francisco, jung, dynamisch, erst seit einigen Tagen Dr. jur., wird im Jahre 1965 von seiner Mutter Maria J. Anna Silbermann nach Deutschland geschickt, um den feigen Mord an seinem Vater, dem Piloten Harry Silbermann, aus dem Jahre 1944 aufzuklären. Und das wird auch Zeit, denn Kriegsverbrechen verjähren nach 20 Jahren.

(Die Verjährungsfristen wurden kurz vor Toresschluss bis 1969 verlängert, heute keine Verjährung mehr.)

George, der frischgebackene Rechtsanwalt, lernt in einer niedersächsischen Kleinstadt einige Zeugen kennen, die sich gut an den Abschuss des amerikanischen Bombers erinnern können. Und auch an den US-Piloten, der nach der Rettung mit dem Fallschirm festgenommen wurde und nach einem Verhör kurzerhand getötet wurde. Wer führte das Verhör? Wie verlief das Verhör? Warum wurde sein Vater gelyncht? Das sind die Fragen, die George Silbermann jetzt stellen möchte.

Er erfährt Unterstützung durch den gemütlichen Stadtpolizisten, durch den Schmiedemeister Georg und dessen hübsche Tochter Charlotte, in die er sich verliebt.

Bei seinen Recherchen stellt er voller Verwunderung fest, dass sich grundverschiedene Lebenslinien kreuzen. Seine jüdische Mutter lebte für kurze Zeit in dieser Kleinstadt, musste aber 1936 fliehen, was der Schmiedemeister Georg ihr ermöglichte. Christa Ruben, die Sekretärin im Rathaus der Stadt war, kann wegen der grässlichen Ereignisse kein Wort mehr vergessen, und die alten Nazis der Kleinstadt haben sich weißgewaschen und stehen besser denn je da. Und dabei tauchen Geheimnisse auf, die unbeschreiblich sind. Menschen, die im Zuchthaus sitzen müssten, trifft man beim Smalltalk beim Bäcker.

Und in dieses Wespennest sticht Harry Silbermann, und er kann sich zum Schluss freuen, mit dem Leben davongekommen zu sein.

Der Roman ist eine erfundene Geschichte, beruht aber auf Wahrheit. Einige meinen, ein paar Passagen im Roman seien ihnen wie ein Déjà-vu gewesen, etwas, was sie schon mal vor Augen gehabt hätten. Das stimmt aber nicht.

Der Roman „Die Weißwäscher“ ist ab jetzt im Buchhandel. Er ist zu bestellen unter dieser ISBN-Nr: 9783981006094, kostet 14,90 €, man kann ihn auch per e-Mail bestellen: taurino@web.de  und auch bernd.kessens@gmail.com

Literaturzirkel Paul & Oskar: …Wie es so oft in Romanen ist. Auf den ersten 15 Seiten muss man Fuß fassen, aber dann zieht hier die Geschichte einen völlig in ihren Bann….

Bernd Kessens, geb. 1948, hat 10 Romane und 10 Theaterstücke herausgegeben, ausgezeichnet mit einigen  literarischen Preisen, rezensiert und gewürdigt in vielen Publikationsmitteln.

 

 

Bernd Kessens hat historische und moderne Themen bearbeitet:

  1.     den Detektivroman „Tatort Maisfeld“, der sich mit Umweltproblemen in der Region Südoldenburg beschäftigt.

2.     den satirischen Schelmenroman „Narrenrepublik“, der sich mit dem Problem von politischen Minderheiten beschäftigt.

3.     den psychologischen Roman „Die Angst des Stierkämpfers vor der Spitze des Horns“, der auf große Resonanz gestoßen ist und als Erklärungsmodell dafür gelten kann, warum manche Männer nicht Büroangestellte oder Lehrer, sondern Großwildjäger, Toreros, Skispringer, Schachspieler oder Autorennfahrer werden.

4.     den historischen Roman „Rabenfluch“, der mittlerweile bereits in 9. Auflage jetzt beim taurino-verlag erschienen ist und die Beziehungen zwischen Bauern, Leibeigenen und Heuerleuten zu Beginn des 19. Jahrhunderts in dramatischer Weise beschreibt. In der Region erfolgte eine starke Identifikation der Menschen mit diesem Roman.

5.     den historischen Roman „Freiheit und gebratener Speck“, der der Nachfolgeroman von „Rabenfluch“ ist und die erste Auswanderung aus Deutschland und die ersten Anfänge in Amerika in spannender Weise beschreibt. Auswanderung sei „ein Koffer voller Hoffnung“, wie die Neue Osnabrücker Zeitung schrieb.

6.     den Liebesroman „Getanzte Liebe Flamenco„. Ein Student, der lieber malt als studiert, der lieber liest als arbeitet, verschwindet Hals über Kopf aus Münster, um in Andalusien die spanische Sonne zu genießen. Doch er bleibt in Salamanca hängen, wo er Anna, eine leidenschaftliche Flamencotänzerin, trifft und sich in sie verliebt.
Die Freundschaft, die Liebe, die leicht und beschwingt beginnt, stößt auf spanische Widerstände, auf den Stolz und die Tradition, und droht an ihr zu scheitern.
Der neue Roman „Getanzte Liebe Flamenco“ ist ein Ausflug in die Welt eines modernen Werther.
Auch im neuen Spanien-Almanach ganz oben in der Liste stehend und ausdrücklich empfohlen.

 7.     den historischen Roman „… und an den Füßen eine goldene Uhr“, in dem ein kirchenpolitisches Thema im Mittelpunkt steht. In diesem Dorf existiert ein sog. Simultaneum mixtum, was bedeutet, dass ein Gottesdienst gleichzeitig von Katholiken und Protestanten in einer Kirche gefeiert ist. Der Pastor ist ein Katholik, der Küster ein Protestant. Was aber als Beginn einer Ökumene anzusehen ist, ist in wirklicher Hinsicht ein „Kalter Krieg“ zwischen den Konfessionen. Spielball dieser Auseinandersetzungen ist Ranzen Donnerkeil, ein junger Mann, der in die Mühlsteine der Kirche, der Bauern, der Grundherren und des gesamten Dorfes kommt.

8.     den psychologischen Roman „Die spanische Haut“. Dieser Roman spielt Andalusien, zwischen Cadiz und Malaga, Granada und Cordoba, besonders in Sevilla, der Stadt des Flamenco.
Inhaltlich wird eine Liebesgeschichte mit höherem Anspruch erzählt.
Zum Inhalt: Was passiert mit einem Menschen, der wach wird und dem plötzlich sein Gedächtnis fehlt?
Das traumatische Erlebnis einer Nacht hatte sein Gedächtnis nahezu komplett ausgelöscht. Doch eine frische, geheimnisvolle Tätowierung auf seiner Brust öffnet dem jungen Mann die Pforte zu seinem Gedächtnis und zu seiner Psyche.
Das Aparte an dem Roman ist, dass der Leser anhand der Gedächtnisreise des Tätowierten gleichzeitig auch die arabisch geprägten Städte Andalusiens kennen lernt. Man wirft nicht nur einen tiefen Blick in kultische Bedeutung des Tätowierens, sondern öffnet der Roman jedem, der Spanien besuchen möchte, auf spannende und exotische Weise den kulturellen Zugang zu Spanien.

9.  „Ein Stück Land“, ein historischer Roman

„Ein Stück Land“ ist es, das sich alle Dorfbewohner erhoffen; denn die Wiesen, Wälder, das Moor und die Heide um Bunnen herum sollen vom Großherzog verteilt werden (Markenteilung).
In dieser spannenden Zeit, in der Unruhen in der Dorfbevölkerung gären, kehrt Friedrich 1848 nach 25 Jahren in Amerika zum ersten Mal zurück in sein Heimatdorf.
Unversehens gerät er in die harten Auseinandersetzungen um „ein Stück Land“ und soll Mittler zwischen den Parteien sein, gebeten von Franziska, der schönen Tochter des Totengräbers des Dorfes, in die er sich verliebt.

In der Trilogie „Rabenfluch“, „Freiheit und gebratener Speck“ und diesem Roman „Ein Stück Land“ erzählt der Autor nicht nur die packende Geschichte des Protagonisten Friedrich, sondern wirft auch einen faszinierenden Blick in eine bewegte Zeit.

10. Der Roman „Die Entführung der Flamencotänzerin“ ist hinreißend, spannend, begeisternd

(nur im Kindle über www.amazon.de zu lesen!)

Der äußerlich sympathische, charakterlich aber skrupellose Umberto sucht für die Verbrecherorganisation „Benefizium“ 5 Männer, die sich gegenseitig nicht kennen. Einer von denen heißt Pedro, ein 23-Jähriger, der in der südlichen Vorstadt von Madrid haust und gerade den Führungsanspruch in einer Straßenbande gegen Miguel durchzusetzen will. Diesen Pedro wählt Umberto aus, weil er meint, diesen ungebändigten unerfahrenen Jungen in seinem Sinne manipulieren zu können. Dann kommt es zur Entführung der faszinierenden Flamencotänzerin Carmen Garcia Marin, die Entführung gelingt, aber dann beginnt eine harte Zeit…..

„Gegen diesen Roman sind die Tatort-Krimis des Fernsehens nur ein billiges Vergnügen“, so der Literaturzirkel O & M.

„Sprachlich angesiedelt zwischen dem harten Jargon der Bande und der subtilen Erzählung des Erzählers. Einfach gelungen!“